Google Earth

Google Earth für das iPhone ist eine abgespeckte Variante der PC-Version von Google Earth. Dabei kann die Anwendung auf das eingebaute GPS im iPhone 3G bzw. iPhone 3GS zurückgreifen und verwendet den Beschleunigungssensor um die Neigung der Perspektive zu bestimmen.

Der Start
Nach dem Start, zeigt Google Earth den unseren blauen Planeten an und stellt eine Verbindung mit dem Interner her. Ist das erfolgt, zoomt die Applikation die Erde an den letzten Ort, der betrachtet wurde. Oben links ist der Suchen-Button eingeblendet, mit dessen Hilfe sich über nur eine einzige Suchleiste Orte, Adressen oder Branchen finden lassen.
Sucht man beispielsweise nach „Pizza Köln“, zeigt das Programm die Treffer anhand von großen Markern, die mit Buchstaben versehen sind. Ein Fingerzeig auf einen dieser Marker führt zum Brancheneintrag der Google Maps Datenbank und blendet ggf. auch gleich die Benutzerbewertungen ein.

Reisen

Nerviges Feature
Subjektiv nervig kann das Feature sein, dass es ermöglicht über den iPhone-Beschleunigungssensor die Neigung der Perspektive zu bestimmen. Vor allem, wenn man geht und das iPhone dabei schwankt, fängt der Globus hier leicht an zu wackeln.Dem kann man aber damit entgegenwirken, indem man die automatische Neigung in den Optionen einfach deaktiviert. Die Neigung erfolgt dann, indem man zwei Finger auf den Bildschirm legt und diese nach unten zieht.

Wie für das iPhone gemacht
Die Bedienung von Google Earth auf dem iPhone ist fast einfacher als die auf dem PC. Per Fingerbewegung lässt sich der Globus beliebig verschieben. Mit zwei Fingern kann man in iPhone-Manier scrollen, wobei bei dieser Aktion der Globus oft „verrutscht“, also nicht nach Norden ausgerichtet bleibt. Um den Globus wieder zu zentrieren, reicht aber eine Betätigung des Buttons rechts oben in der Ecke.

Earth mit GPS
Die PC-Version kann es zwar auch schon, doch wer hat schon einen GPS-Sensor für den PC? Per Fingertipp auf das Symbol, das sich unten links befindet, wird das iPhone interne GPS aktiviert und die eigene Position als blauer Punkt dargestellt. Besteht keine Verbindung zu einem Satelliten, findet die Ortung statt dessen per Datendienst der Handyschnittstelle statt.

Die Einstellungen
In den Einstellungen kann man festlegen, welche Dienste, die Google zur Verfügung stellt, genutzt werden sollen. Zur Auswahl stehen Wikipedia, Panoramio, Places, Unternehmen und Gelände. Außerdem kann eingestellt werden, ob Grenzen und Beschriftungen angezeigt werden sollen. Unter Längen-/Breitengrad lässt sich außerdem die Anzeige von Längen- und Breitengrad aktivieren. Die Einstellungen ermöglichen es darüber hinaus den Cache zu leere und den Verlauf zu löschen. Unter Nutzungsbedingungen werden die Selbigen in der gewünschten Sprache angezeigt.

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