LimeChat

LimeChat ist ein IRC-Client für das iPhone, der auch Multi-Server-Connections und die Verbindung via SSL unterstützt. Man kann ihn für 3,99 Euro im AppStore erwerben und herunterladen.

Der Startbildschirm
Wenn man das Programm lädt, verbindet es, wenn Einträge vorhanden und das Feature in den Servereinstellungen aktiviert ist, sofort mit den eingetragenen Servern. Die betretenen Channels sind dann als Schaltflächen unter dem Server sichtbar und lassen sich mit einem Fingerdruck aktivieren. Das Aussehen des Chatraumes ist, bedingt durch den wenigen Platz, den das iPhone-Display bietet, eher schlicht gehalten: Man sieht den Textinhalt und den eigenen Status im Channel, der durch das jeweilige Statussymbol veranschaulicht wird. Am unteren Bildschirmrand befindet sich die Eingabeleiste, mir der es möglich ist eigene Nachrichten an den Chat zu senden. Jeweils links und rechts neben der Eingabeleiste befinden sich zwei Pfeile, die über Aktivitäten in den betretenen Channels berichten. Dabei steht Rot für eine neue Nachricht in einem Channel und Blau für Channeljoins bzw. -parts.

Soziale Netzwerke

Oben rechts in der Ecke befindet sich ein Symbol, mit dessen Hilfe man eine Liste von Schaltflächen aufrufen kann, die dazu dienen den Channel zu verlassen, den Nicknamen zu wechseln, je nach Status die Topic zu ändern oder die Userliste mit den Usern, die online sind, anzuzeigen.
Aus der Userliste heraus kann man mit einem Fingerdruck einen Whois machen, einen Query eröffnen oder Op geben bzw. nehmen.
Tippt man auf die Eingabezeile unter dem Channel bzw. Query, erscheint die iPhone-Tastatur. LimeChat kann man dabei sowohl im Hoch- als auch im Querformat nutzen.
Mit einem Betätigen der Schaltfläche Servers gelangt man zurück zu der Server- bzw. Channelübersicht. Die Farben der oben erwähnten Pfeile werden hier in gleicher Weise verwendet.

Einen Server anlegen
Um einen neuen Server anzulegen, tippt man auf „New Server“ und gibt die Bezeichnung, die Serveradresse und den gewünschten Nicknamen an. Unter diesen Eingaben lassen sich Channels hinzufügen, die automatisch betreten werden sollen. Mit einer Berührung der Schaltfläche „Advanced“ aktiviert man eine weitere Eingabemaske, in der man den Port zum Server, evtl. ein Passwort und den Zeichensatz angeben kann. Außerdem kann man auswählen, ob beim Programmstart eine Verbindung zum Server automatisch hergestellt werden soll und ob für die Verbindung das SSL-Verschlüsselungsprotokoll verwendet werden soll. Für die Verbindung zu einem Bouncer sollte auch ein Username angeben werden. Unter diesem kann man den Realname, der im Whois angezeigt wird und ein NickServ-Passwort festlegen. Mit „Alternative Nicknames“ kann man zudem beliebig viele alternative Nicknames, die das Programm verwendet, wenn der eigene Name schon belegt ist, anlegen. Außerdem lassen sich noch benutzerdefinierte Kommandos, wie sie zum Beispiel von IRC-Ops benötigt werden, um sich zu authentifizieren.

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